Herbert Schero, geboren 1953. Künstler, Kurator und Publizist.
Herbert Schero studierte an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er Meisterschüler wurde, und in Indien an der Kangra School. Seit drei Jahrzehnten lebt und arbeitet er in Asien und Europa. Mit Projektausstellungen, Happenings, Aktionen und Vortragsreihen hat er sozial-kulturelle Spannungsfelder ebenso zum Thema gemacht wie die Frage, was Kunst in einer Gesellschaft leisten kann. Er ist künstlerischer Leiter des Kultur- und Kunstvereins AortA in Duisburg.
Werkbereiche
Scheros Werk gliedert sich in acht Bereiche, die er selbst so benennt: Arche Geschichte – Arena Erinnerung, Problem- und Idealfiguren & Skulpturen, Haut der Träume – Fotografien, die AortA Projekte um Cap Asylum, MANA Orte & Landart, Poesie des Raumes – Buchobjekte, Rhythmus, Farbe, Klang sowie Wand- und Mauerlungen, Unikatbücher & Grafik. Die Gliederung dieses Shops folgt genau dieser Ordnung.
Einzelausstellungen (Auswahl)
- Museum Wesel, 1992
- Europart Genf, 1994
- House of Art, Wuhan, China, 1997
- Cubus Kunsthalle, Duisburg, 1998
- MCArt Dali, Art House Chengdu, Arthouse Kunming, China, 1998
- Chengdu Modern Art Museum, 1999
- Kunsthalle Faust, Hannover, 1999
- Kala Akademie, Goa, Indien, 1999
- Tagore Center, Berlin, 2001
- Heim@t finden: Stadtteil als begehbares Kunstwerk, urbanes Projekt, 2002 bis 2004
- Galerie am Storchenturm, Berlin, 2007
- Kunstverein AortA, Duisburg, 2014
Projekte (Auswahl)
- The Beginning and Ending of Reading, Museum Wuhan, China, 1997
- Transformation of Nature into Art, MCA Dali und Museum Chengdu, China, 1998
- Hommage à Octavio Paz, Schirmherrschaft der Mexikanischen Botschaft, Bonn
- Archetypen des Wohlstandes, Cubus Kunsthalle, Duisburg, 1998
- Tao des Himmels – Tao der Erde, Chengdu Modern Arthall, China, 1999
- MANA, MACHT und MÄCHTE, Kunsthalle Faust und Nord LB, Hannover, 1999
- Chinafestival ZenohneSUR, NRW und Niedersachsen, 2000 bis 2001
- Indien Festival, Zeitgenössische Positionen Indischer Kunst, 2001
- Künstler aus NRW, Kala Akademie, Goa, Indien, 2002
- Mana, Wunde und Wunder, Kunstraum AortA, 2003
- Festival der Sinne, Bochum und Duisburg, 2005
- Lost & Found, Festival der Fotografie, Duisburg, 2008
- Manaworks, Kunsthalle AortA, 2009
- 1. Ruhr Biennale AquaFurbana, Duisburg, Bochum, Witten, 2010
- 2. Ruhr Biennale Homo Ludens – Traum & Trauma, Duisburg, Bochum, Dortmund, 2012
- 3. Ruhr Biennale Stadtweise andersartig, Duisburg, 2014
- Archetypen des Wohlstandes, AortA Kunstverein, 2015
- MANA – Vom Zuspruch der Natur und der Gestimmtheit der Kunst, Ausstellung Landart, 2016
Publikationen
- Poesie ohne Titel, Westarp-Verlag, 1983, ISBN 3-9234567-07-7
- Liebe tötet – Liebe (h)eilt, Essays, 1992, ISBN 3-925684-11-5
- Tätowierte Sinnlichkeit, 1995, ISBN 3-925684-02-6
- Utopie des Bedauerns, 1996, ISBN 3-925684-02-7
- The Beginning and Ending of Reading, 1997, ISBN 3-925684-08-5
- MANA Macht und Mächte, 1999, ISBN 3-925684-09-3
- MANA – Vom Zuspruch der Natur und der Gestimmtheit der Kunst
Film und Fernsehen
- Wubei Ökonomie TV, Oktober 1997
- Deutsches Fernsehen, SWF 3, Januar 1998 (Mozart in Peking)
- WDR III, Juni 1998
- Yunnan TV, August 1998
- Sichuan TV und CCTV, 1999
- Kulturszene West, Oktober 2000
- Filmstudio 365, Schero Projekte, 2001 bis 2007
Stimmen
Ein Konzept, das zum Beeindruckendsten gehört, was künstlerisch-poetisch als sinnstiftende Kritik an der Wirklichkeit geäußert wird.
Peter Klucken, Rheinische Post
Kultur- und Kunstverein AortA
AortA organisiert seit 1998 regionale und bundesweite Ausstellungen sowie Kulturfestivals im Ausland. Im Vordergrund stehen der soziale Zusammenhang und die Nachhaltigkeit kunstpädagogischer Vermittlung, insbesondere durch das Kulturaustauschprogramm mit Künstlerinnen und Künstlern aus Europa, China und Indien. Künstlerischer Leiter ist Herbert Schero.